Wer ist Dunja Herrmann?

Seit ich denken kann, beschäftige ich mich mit Sprache und Text - es war mir jedoch lange Zeit nicht bewusst. Vielleicht lag es daran, dass ich kaum Bücher las? Meine ständigen Begleiter waren ein Kassettenrekorder und ein Walkman. Während andere Musik hörten, lauschte ich zum x-ten Mal einem Hörspiel. Es gab darin stets etwas Neues zu entdecken. Das faszinierte mich.

 

Es machte mich auch nicht stutzig, dass ich maßgeblich am Entstehen unserer Abiturzeitung beteiligt war oder dass ich leidenschaftlich gerne Leserbriefe schrieb und mich an Schreibwettbewerben versuchte. Erst viel später - mitten im Studium der Raum- und Umweltplanung - bemerkte ich, dass "Wörter gezielt miteinander zu kombinieren" mein roter Faden im Leben ist.

 

Dunja Herrmann ist also eine Schreibende. Eine Frau mit einer ordentlichen Portion Lebenserfahrung, Struktur im Kopf und tausend Ideen.

Wie kam ich zum biografischen Schreiben?

Mit Anfang 20 zeigte mir das Leben mit einem Schicksalsschlag, wie heftig es sich wandeln kann. So hatte ich mir das nicht vorgestellt! Damals beruhigte ich mich selbst mit dem Gedanken: "Jetzt hast du so jung schon so etwas Schlimmes erlebt, dass dir der Rest des Lebens nichts mehr anhaben kann." Und ich begann, darüber zu schreiben.

 

Erst vor kurzem fand ich im Jugendzimmer meines Elternhauses einen Aufschrieb zu dieser Lebensphase. Ich kann gar nicht sagen, wie oft und auf wie viele verschiedene Arten ich mich an dem Thema abgearbeitet habe. Ein Freund sagte einmal zu mir: "Das interessiert doch keinen!" Das traf mich hart. Denn für mich war es wichtig! Ich wollte verstehen. Ich wollte nachfühlen. Ich hatte Fragen.

 

Mein Leben war danach anders als vorher. Und mehr, als ich es ohnehin schon tat, machte ich mir Gedanken darüber. Ich nahm Anteil am Schicksal anderer. Ich interessierte mich für die Hürden und Fallstricke im Leben. Alles, was zutiefst menschlich war, wollte ich verstehen und be-schreiben.

 

Meine Großmutter war die Erste, die mich bat, sie bei ihren Lebenserinnerungen zu unterstützen. Wir schrieben ihre Erlebnisse vom Ende des Zweiten Weltkrieges auf. Eine Heimatzeitung veröffentlichte sogar den Beitrag. Wir wollten noch weitere Erinnerungen festhalten - doch leider verstarb meine Großmutter, bevor wir unser gemeinsames Projekt fortsetzen konnten.

Welche fachliche Qualifikation habe ich für meine Arbeit als Biografin?

Seit rund 20 Jahren berate ich als PR-Redakteurin Firmen und kleine Unternehmen zu ihrem Auftritt in der Öffentlichkeit. Ich habe nicht nur von der Pike auf gelernt, Texte zielgruppengerecht und verständlich zu formulieren, sondern auch Buchprojekte oder andere Print-Produkte entwickelt und realisiert.

 

1995 machte ich mich selbstständig mit einem Büro für Kommunikation. Meine Business-Angebote finden Sie unter folgender Web-Adresse:

Dunja Herrmann, 2017

Dunja Herrmann, 1990er-Jahre